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Zur politischen Lage in Europa

Die politische Lage – in Europa im Großen und in Österreich im Kleinen – ist bedrohlich geworden. Wir möchten uns hier mit einigen der gegenwärtigen und wesentlichen Problemzonen kurz befassen.

Die Einwanderungsbewegung nach Europa ist in einer auf Dauer hin angelegten Strategie von mächtigen politischen Zirkeln offenkundig erwünscht. Bekannte Vertreter der Linken haben ihre diesbezüglichen Vorhaben in den letzten Jahrzehnten vielfach und auch jetzt wieder völlig klar geäußert. Einerseits will man die traditionellen und vor allem die Christlichen Strukturen der europäischen Gesellschaften weiter zerstören und begrüßt das Ausdünnen und Überformen lokaler Eigenheiten, andererseits möchte die Linke das Wahlrecht für die nach Europa hereingelassenen Unterschichten durchsetzen, um sich so die für andauernde Machtstellung nötigen Mehrheitsverhältnisse zu sichern. Die medial mit allen Mitteln und möglichst intensiv verbreitete Humanitätsrhetorik soll die Hinnahme solch einer Politik sicherstellen, der beständige Appell an Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft das Urteilsvermögen trüben. Die derzeit stattfindende Masseneinwanderung nach Europa wird uns schließlich, kann ihr nicht Einhalt geboten werden, den im „Melting-pot“ denaturierten, entwurzelten und entrechteten Massenmenschen bringen, in den klassischen Untergangsvisionen der utopischen Literatur warnend thematisiert und als allen Traditionen entfremdeter „neuer Mensch“ eines der Wunschgebilde der Modernen.

Mit den Absichten der europäischen Linken stehen, etwas verdeckter, wahrscheinlich auch jene der USA in Übereinstimmung. Schon früh haben weitsichtige Konservative vermutet, daß maßgebliche Kreise in Amerika in einem vereinten Europa weniger einen Partner als vielmehr einen klein zu haltenden Konkurrenten sehen. Wie es unter anderem das von der US-Nomenklatur angestrebte Freihandelsabkommen mit der EU belegen dürfte, ist nicht der beidseitige Nutzen, sondern weit eher die Ausbeutung Europas das Ziel. Ein auf lange Sicht hin in ausgewogenem Ausmaß destabilisiertes Europa könnte im Interesse von US-Machthabern liegen, denn Destabilisierung bedeutet Wehrlosigkeit und die derzeit stattfindenden Einwanderungsvorgänge bedeuten Destabilisierung. Die Planungen und Vorgänge der hohen Politik liegen zu großen Teilen im Verborgenen; doch man ahnt manches, und aus Offensichtlichem ergeben sich Schlußfolgerungen. Mittlerweile äußern auch europäische Staatsmänner wie der ungarische Regierungschef Orban öffentlich ähnliche Ansichten, wie wir sie publizieren. Kritik am Verhalten der maßgeblichen Eliten der USA den Europäern gegenüber werden in den amerikahörigen westlichen Medien gerne als „Verschwörungstheorien“ bezeichnet, womit man zum Ausdruck bringen möchte, daß es sich um wirklichkeitsferne abstruse Vorwürfe handle. Der Historiker hingegen weiß, daß ein großer Teil der Weltgeschichte aus Verschwörungen besteht; es ist äußerst unwahrscheinlich, daß ausgerechnet die befremdlichen Geschehnisse, denen wir momentan ausgesetzt sind, keinen Verschwörungshintergrund haben sollten. Wir wollen Ihnen hier unsere Verschwörungshypothesen vorlegen und überlassen Ihnen gerne das Urteil darüber beziehungsweise laden Sie ein, uns vom Gegenteil zu überzeugen, so wir Unrecht hätten.

Wir vermeinen, einen mittlerweile an mehreren Fronten stattfindenden verdeckten Krieg der USA gegen Europa zu erleben. Da wäre, wie schon erwähnt, die Front der zumindest zum Teil inszenierten Völkerwanderung nach Europa samt den dadurch hervorgerufenen ruinösen Folgen; ein wesentlicher Aspekt dabei ist das Agieren großer Teile der politischen Kaste Europas, das, zumindest unserer Ansicht nach, eindeutig gegen die Interessen der eigenen Bevölkerungen gerichtet ist. Dann wären die Malversationen einer betrügerischen Geldwirtschaft zu nennen, durch welche der Reichtum der europäischen Völker in fremde Hände „umverteilt“ wird; die Ereignisse in Griechenland und die umfassende Enteignung der Griechen durch ausländisches Großkapital im Zusammenwirken mit der lokalen Politschickeria stehen für Verhältnisse, die offensichtlich auch für das restliche Europa vorgesehen sind; der Bevölkerung auferlegte „Schulden“ dienen als Hebel, sich die wahren Vermögenswerte des Kontinents anzueignen. Dann wollen wir nochmals „TTIP“ erwähnen, das von den USA gleichermaßen wie von den meisten Politgrößen Europas dringend angestrebte gegenseitige „Freihandelsabkommen“; es ist in unseren Augen ein Projekt weitreichender Ausplünderung Europas, vorzugsweise auch der Vernichtung einer unabhängigen europäischen Landwirtschaft, durch welche die bereits fest etablierte politische Gängelung durch die USA ergänzt werden soll. Dann darf auf die umfassend eingerichtete Überwachung nicht vergessen werden, der Europa durch die USA unterworfen ist; zahlreiche Medienberichte darüber waren anscheinend nicht zu verhindern, haben aber zu keinerlei erkennbaren Abwehrmaßnahmen und politischen Konsequenzen geführt. Zuletzt sei kurz noch der Konflikt um die Ukraine in Erinnerung gerufen; bei allen berechtigten Vorbehalten den Russen gegenüber, die wir etwa mit den Jahreszahlen 1914, 1917, 1939 und 1945 illustrieren, ist es uns ein Anliegen, darauf hinzuweisen, daß große Teile der Ukraine historisch eindeutig zu Rußland gehören; eine faire Lösung des Konflikts würde die jetzige mit „Ukraine“ benannte Ländermasse teilen, deren westliche Provinzen altes Österreichisches Gebiet darstellen beziehungsweise zu Polen zählen, und den Rest, selbstverständlich auch Kiew, Rußland zusprechen; man möchte hier freilich keine fairen Lösungen; man möchte die wirtschaftliche Okkupation der Ukraine durch US-„Investoren“ und die Schwächung Rußlands als globalpolitischer Gegenfaktor. Außerdem sollen Europa die finanziellen wie politischen Kosten für jenes antirussische US-„Engagement“ aufgebürdet werden. 

Der künftiger migrationsbedingter Völkerschmelze entstammende „neue Mensch“ wird sich dann, korrigieren wir nicht die sich anbahnenden Entwicklungen, als Konsumtrottel und Arbeitssklave der Profiteure des Wirtschaftsliberalismus wiederfinden. Der Großteil der Menschheit als strukturloser Einheitsbrei halbgebildeter und gleichgeschalteter Proleten ist eine Alptraumvorstellung, an deren Verwirklichung aber gebastelt wird; man denke nur beispielsweise und auf Österreich bezogen an die Errungenschaften diverser linker „Bildungsreformen“ der Gegenwart und der vergangenen Jahrzehnte. Widerstand gegen solche Pläne ist völlig gerechtfertigt und überaus notwendig.

Die bereits intensiv diskutierten Vorhaben der führenden EU-Funktionäre, in möglichst vielen Ländern das Bargeld abzuschaffen, sind als Schritt hin zur Versklavung der freien Völker anzusehen; der ausschließlich elektronisch betriebene Zahlungsverkehr würde den immer fragwürdiger agierenden politischen Machthabern völlig neue Instrumente der Überwachung und Steuerung in die Hände geben –  vom Ausspitzeln des privaten Konsums bis hin zur Kontosperre für politisch Unliebsame und zur beliebigen steuerlichen Abschöpfung der privaten Vermögen wehrlos gemachter Bürger.

Zunehmende Einrichtungen der staatlichen Überwachung, Ausspähung, Kontrolle und Bevormundung korrespondieren mit den beständigen Versuchen der Politik, die Bevölkerungen zu entwaffnen und alle in Europa noch verbliebenen Reste von Milizheeren, also freien Bürgern, welche die Befähigung besitzen, mit Waffen umzugehen, durch Söldnertruppen zu ersetzen. Der Bürger Europas soll der immer nihilistischer und skrupelloser agierenden politischen Kaste gegenüber zu keinem Widerstand mehr fähig sein.

Seit dem fatalen Rücktritt von Papst Benedikt XVI. wird durch das jetzige und nur als katastrophal zu bezeichnende Pontifikat die Kirche, die letzte den Menschen noch schützende wirklich große Instanz, zunehmend in die Gefahr der Spaltung und des Abgleitens in völlige Bedeutungslosigkeit hineingeführt. Das Agieren zahlreicher Bischöfe erweckt den Anschein, daß die politische Instrumentalisierung der Kirche im Dienst der aktuellen und atheistischen Machthaber bereits weitreichend vollzogen ist. 

Zum nunmehr dramatisch voranschreitenden Niedergang des Christentums paßt der Zustand der ehemals konservativen Volksparteien in Europa. Diese sind in den letzten 40 Jahren überwiegend zu nach links hin abdriftenden Bewegungen zur Wahrnehmung eigener Funktionärsinteressen degeneriert; das bösartige Amalgam aus links und links-„bürgerlich“ ist ein Phänomen, das quer durch den Kontinent festzustellen ist und auch die derzeitige EU beherrscht, personalisiert in Akteuren wie der fragwürdigen Frau Merkel in Deutschland oder den Protagonisten der hiesigen Dauerkoalition mit dem Sozialismus. Mit den früher konservativen und Katholischen Parteien sind uns schon lange einst wesentliche Kräfte der politischen Vernunft abhandengekommen.  

A. P.

Vom fortgesetzten Kaputtmachen des Bundesheeres

Eine der vielen zu entschiedener Sorge Anlaß gebenden Entwicklungen in der heimischen Innenpolitik ist die fortdauernde Demontage des Bundeheeres; ein Vorgang, den vorzugsweise die Linke vorantreibt und der von einer immer linkslastiger werdenden Volkspartei einfach zugelassen wird. Wie schon bei seinem Vorgänger hat man auch beim momentanen Cheffunktionär der Volkspartei, Mitterlehner, den Eindruck, daß sich sein zentrales politisches Wirken in der Erfüllung von US-Freihandelsbegehrlichkeiten und dem Hinnehmen der ideologischen Vorgaben des linken Dauerkoalitionspartners erschöpft. Es wird vielleicht die Volksbefragung vom Jänner 2013 in Erinnerung sein, die zur Thematik der Wehrpflicht abgehalten wurde. Die Beibehaltung der Wehrpflicht und somit der Fortbestand des Bundesheeres fand eine klare Zustimmung der Bevölkerung. Das wird von der hiesigen Regierung aber offenbar ignoriert. Ebenso ignoriert werden die einschlägigen Bestimmungen der geltenden Verfassung, die eine klare Aussage zum Thema Verteidigung darstellen. Abgesehen vom bauspekulationsartigen Verramschen von militärischen Gründen und Immobilien sei auf die voranschreitende Entwaffnung des Bundesheeres aufmerksam gemacht. Zuletzt hat diesbezüglich 2014 ein koalitionärer Ministerratsbeschluß stattgefunden. Abrüstung mitten während der bewaffneten Krise in der Ukraine. Wohlstandsverblödung oder Hochverrat? Kern jeder Armee sind die schweren Waffen; auf Österreich bezogen sind das die Kampfpanzer und Jagdpanzer. Die sind mittlerweile von 400 Stück auf 40 reduziert. Und die Fliegerabwehr hat man von 6 Bataillonen auf eines verringert. Grob gesprochen kann ein solches Bataillon ein „Objekt“ schützen; statt früher sechs kann jetzt also nur mehr ein „Objekt“ geschützt werden, also beispielsweise entweder der militärische Flughafen in Zeltweg oder der Hauptflughafen in Schwechat; beides zugleich geht sich nicht mehr aus. 1992 hätten im Verlauf eines Ernstfalls noch 240.000 Mann mobilgemacht werden können. 2015 sind es nur mehr 55.000 Mann. Und das in Zeiten von Migrationsfluten, Terroranschlägen und fortdauernder indirekter Konfrontation zwischen den USA und Rußland im südöstlichen Europa. Und womit beschäftigt sich die Regierung sonst noch so? Damit, daß durch einen neuen „Leitfaden“ für die Dienstsprache die „Sichtbarmachung von Frauen“ beim Bundesheer sichergestellt werden möge („Heute“ 20.10.2015). Wörter wie „Mannschaft“ sollen künftig vermieden und durch „geschlechtsneutrale“ Begriffe ersetzt werden; Frauen sollen vor Männern genannt sein; und das „Binnen-I“ möge Verwendung finden. Abgesehen davon, daß Frauen nicht ins Heer gehören, ist es ganz evident: das größte Sicherheitsproblem im Land sind die derzeitigen politischen „Entscheidungsträger“, und da meinen wir, ganz „gendergerecht“, sowohl die Frauen wie die Männer. Ein Regierungswechsel ist überfällig.

Wenn Sie der Meinung sind, daß man hier versuchen sollte, die Politik zu korrigieren, besuchen Sie doch den „Tag der Wehrpflicht“ am 20. Jänner 2016 ab 16 Uhr in den Räumlichkeiten der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich, FriedrichWilhelm-Raiffeisenplatz Nr. 1 in der Leopoldstadt, dem Zweiten Bezirk Wiens. Dort wird sich Ihnen die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit den Vertretern des Widerstandes beziehungsweise der wehrpolitischen Verbände bieten. Außerdem könnten Sie die Gelegenheit nützen, den außenpolitischen Sprechern der diversen Parteien, die ihr Kommen versprochen haben, die Meinung zu sagen. Das Schwerpunktthema des Abends lautet „Bedrohungen für Österreich“. Anmeldungen und nähere Auskünfte unter der Emailkennung Sekretariat@ogwien.at

Von Sterbestunden

In den republikanischen Medien wird ein frisch publiziertes Büchlein beworben; mit freudiger Zustimmung, wie wir annehmen. Als Autor wird der nur noch kurz als Bischof von Innsbruck amtierende Manfred Scheuer genannt. Wir haben das Büchlein nicht gelesen. Anhand der Bewerbung müssen wir leider festhalten, daß wir es auch nicht für lesenswert erachten. Unter eifriger Bezugnahme auf Papst Franziskus wird der medialen Ausführung nach erklärt, daß Bischof Scheuer sich gegen eine „depressive“ Grundhaltung äußere, womit wohl gemeint ist, daß der Bischof all jenen Katholiken, die Besorgnis angesichts des sich unter Franziskus beschleunigenden Kirchlichen Verfalls empfinden, versichert, daß das alles nicht so schlimm sei. Scheuer, so die Rezension, sieht in der „Sterbestunde“ der Kirche, wie er anscheinend wörtlich zitiert wird, das „Geburtsszenarium erwachsenen Christentums“, wie es der Rezensent formuliert. Wir können diese interessante Sicht allerdings nicht teilen. Ob die Kirchliche Sterbestunde begonnen hat, wird sich noch erweisen. Wahrscheinlicher ist, daß zuvor der aktuelle Papst und der Buchautor gestorben sind. Daß ausgerechnet der von Konservativen als mäßig begabt eingeschätzte Scheuer nun zum Bischof von Linz ernannt wurde, der zweitgrößten Diözese Österreichs, paßt ins Bild einer bizarr-destruktiven Personalpolitik des gegenwärtigen Pontifex. Wie auch immer: von „erwachsen“ kann unter den „konzilskirchlichen“ Verhältnissen ja gar keine Rede sein. Man müßte statt dessen die Worte „lau“, „unmündig“, „korrumpiert“ und „schwachsinnig“ einsetzen. Das Büchlein trägt den Titel „Wider den kirchlichen Narzissmus“. Vielleicht sollte unsere Seite ebenfalls ein Büchlein herausbringen; jener der Kirchlichen Lage angemessene Titel wäre dann „Wider die Idiotisierung der Bischöfe“.